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Checkliste: Ihre Immobilie in Freiburg fotofertig machen

Ein paar Stunden Vorbereitung entscheiden, wie Ihre Räume im Exposé wirken – hier steht, worauf es ankommt.

Bevor ich mit Kamera und Stativ vor Ihrer Tür stehe, können Sie selbst am meisten für gute Bilder tun. Die folgende Liste lässt sich gut ausdrucken und Raum für Raum abhaken.

Überall in der Wohnung

  • Persönliches verschwinden lassen: Familienfotos, Briefe, Spielsachen, Kosmetik und Medikamente
  • Ablageflächen leeren – Arbeitsplatte, Nachttisch, Waschtisch, Fensterbank
  • Wäschekorb, Wäscheständer und Mülleimer in einen Schrank oder Abstellraum
  • Defekte Leuchtmittel austauschen und möglichst überall dieselbe Lichtfarbe verwenden

Küche und Badezimmer

  • Spülbecken leer, Schwamm und Geschirrtuch aus dem Blickfeld
  • Frische Handtücher ordentlich aufhängen, WC-Deckel schließen

Fassade, Garten, Stellplatz

  • Mülltonnen, Schlauch und Gartengeräte wegstellen
  • Fahrzeuge aus Hof und Einfahrt fahren, Rasen mähen, Laub kehren

Direkt vor meiner Ankunft

  • Alle Rollläden hochziehen und Vorhänge öffnen – so viel Tageslicht wie möglich hereinlassen
  • Kabel bündeln oder verstecken, Thermostatköpfe einheitlich ausrichten

Perfekt muss nichts sein: Den letzten Feinschliff erledigen wir vor Ort zusammen. Trotzdem gilt – je mehr vorher erledigt ist, desto mehr Zeit bleibt fürs Fotografieren. Ablauf und Pakete finden Sie auf der Seite Immobilienfotografie Freiburg.

Ihr Fahrplan in fünf Etappen

Am Morgen des Termins mit allem anzufangen, sorgt nur für Hektik. Verteilt auf einige Tage bleibt die Vorbereitung entspannt – so könnte Ihr Plan aussehen.

1

Rund sieben Tage vorher

Fensterputzen steht ganz oben, denn bei Gegenlicht zeigt jede Scheibe ihre Streifen. Nutzen Sie die Woche außerdem für kleine Reparaturen: eine lockere Leiste, ein hakender Rollladen, eine fleckige Fuge in der Dusche.

2

Zwei, drei Tage vorher

Jetzt wird aussortiert. Kisten, die ohnehin mit umziehen, wandern schon in Keller, Garage oder einen Raum, den wir nicht fotografieren. Sperrige Möbel, die Laufwege blockieren, stellen Sie vorübergehend um.

3

Am Abend davor

Bettwäsche wechseln, Decken glatt ziehen, Kissen in Form bringen. Die Kühlschranktür von Magneten, Postkarten und Einkaufszetteln befreien. Auf Balkon oder Terrasse die Stühle hinstellen und Polster griffbereit legen.

4

Am Termintag morgens

Einmal gründlich lüften. Haustiere dürfen den Vormittag bei Freunden oder Nachbarn verbringen – Futternapf, Körbchen und Katzentoilette räumen Sie weg. Fernseher und Monitore bleiben aus.

5

Während ich fotografiere

Ich gehe Zimmer für Zimmer vor. Ideal ist, wenn Sie mir jeweils einen Raum voraus sind und dort noch Kleinigkeiten richten, während ich nebenan arbeite.

Raum für Raum: was jedes Bild erzählen soll

Im Exposé übernimmt jeder Raum eine eigene Rolle. Wer weiß, welche Botschaft ein Foto transportieren soll, bereitet gezielter vor.

Wohnbereich

Interessenten sollen sich hier ihren Feierabend vorstellen können. Falten Sie Decken zusammen, räumen Sie Fernbedienungen, Zeitungen und Ladekabel weg. Auf dem Couchtisch genügt eine Pflanze oder eine Schale. Richten Sie Teppiche parallel zu den Wänden aus – eine schräge Kante sieht man auf dem Foto viel deutlicher als im Raum selbst.

Schlafzimmer

Hier geht es um Erholung. Kleidungsstücke von Stuhllehnen und Schranktüren nehmen, nichts unter dem Bett hervorschauen lassen. Ein straff bezogenes Bett mit zwei Kopfkissen wirkt eleganter als ein Haufen Zierkissen.

Kinderzimmer und Homeoffice

Spielzeug bleibt gern im Zimmer, nur eben in Kisten statt auf dem Teppich. Auf dem Schreibtisch reichen Laptop und Leuchte, Akten und Papier wandern in den Schrank.

Diele und Eingang

Mit dem Eingang beginnt der Rundgang durchs Exposé. Schuhe wegräumen, Jacken bis auf wenige abhängen, die Fußmatte gerade legen.

Balkon, Terrasse und Garten

Blumen gießen, Verblühtes abschneiden, den Sonnenschirm öffnen und den Grill abdecken oder beiseitestellen. Bei Häusern lohnt sich ein Schritt zurück auf die Straße: Wie wirkt die Fassade auf jemanden, der zum ersten Mal vorbeikommt? Gerade in Vierteln wie Herdern oder Littenweiler, wo viele Häuser im Sommer hinter üppigem Grün verschwinden, kann ein Rückschnitt der Hecke viel bewirken.

Die häufigsten Fehler – und wie Sie sie vermeiden

Viel Einsatz führt nicht automatisch zu besseren Bildern. Folgende Stolperfallen begegnen mir bei Terminen in Freiburg und Umgebung immer wieder:

  • Räume komplett leer räumen: Ohne Möbel wirken Zimmer auf dem Foto oft enger und kühl. Ein Sofa oder ein Esstisch zeigen Maßstab und Nutzung.
  • Last-minute-Deko aus dem Baumarkt: Knallige Kissen und Plastikblumen passen selten zum Rest. Lieber wenige Dinge, die zur Einrichtung gehören.
  • Wischen statt räumen: Saubere Böden sind schön, doch die Kamera bemerkt vor allem herumliegende Dinge. Erst Flächen leeren, dann putzen.
  • Am Termintag noch Schränke ausmisten: Diese Zeit fehlt später, wenn das Licht gerade ideal ist.
  • Menschen im Bild: Während der Aufnahmen sollte niemand durch die Räume gehen. Ein Ausflug an die Dreisam mit Kindern und Hund ist die eleganteste Lösung.

Vermietet oder noch bewohnt?

Leben noch Mieter im Objekt – in einer Universitätsstadt wie Freiburg keine Seltenheit –, stimmen Sie den Termin frühzeitig mit ihnen ab. Im Vorgespräch legen wir fest, welche Räume unverzichtbar sind und wo ein Teilausschnitt reicht. Die Bewohner behalten ihre Privatsphäre, und das Exposé wird dennoch komplett.

Wie Licht und Perspektive Räume einladender erscheinen lassen, lesen Sie in meinem Beitrag Immobilienfotos, die Räume wirken lassen. Mit welchen Kosten Sie rechnen sollten, steht in Was kostet ein Immobilienfotograf?. Für Gastgeber von Urlaubsunterkünften gibt es eigene Tipps unter Fotos für Ferienwohnungen, und alle Leistungen rund um Wohnungen und Häuser finden Sie auf der Seite Immobilienfotografie in Freiburg.

Fragen zur Vorbereitung – kurz beantwortet

Am besten etwa eine Woche vor dem Termin. So bleibt Zeit zum Fensterputzen, für kleine Reparaturen und zum Aussortieren – am Tag selbst sind dann nur noch letzte Handgriffe nötig.

Praktisch ist, wenn mich zu Beginn jemand durch die Räume führt und Lichtschalter sowie Besonderheiten zeigt. Den Rest besprechen wir vorab.

Abhängig von der Größe des Objekts etwa ein bis zwei Stunden. Je besser vorbereitet, desto mehr dieser Zeit steckt am Ende in den Bildern.

Ein Kabel oder ein Mülleimer verschwindet in der Bearbeitung problemlos; erweiterte Retusche ist im Premium-Paket enthalten. Natürlicher wirkt es dennoch, wenn die Dinge gar nicht erst im Bild sind.

Innenräume lassen sich auch bei grauem Himmel gut fotografieren. Außen- und Drohnenaufnahmen holen wir nach Absprache an einem freundlicheren Tag nach.

In den meisten Fällen nicht. Aufgeräumte Räume mit Ihren eigenen Möbeln und ein paar frischen Akzenten reichen für überzeugende Fotos.

Termin für Ihre Immobilie vereinbaren?

Ob Altbau in der Wiehre oder Neubau im Umland – erzählen Sie mir von Ihrem Objekt, ich melde mich mit einem Vorschlag.